#rausausdemkopfreinindenkörper

↗️↗️↗️↗️↗️TEIL 3↗️↗️↗️↗️↗️ Langsam wage ich mich an erste weitere Strecken. Ich laufe und fühle zum ersten Mal so etwas wie Freiheit. Ein Gefühl, welches mein Leben schon von klein auf begleitet. Zumindest der Wunsch danach. Aufgewachsen in Rumänien trennen sich meine Eltern früh. Meine Mutter, eine starke, junge Frau, intelligent und beruflich in der Männerdomäne zuhause, spürt dass wir keine wirkliche Zukunft in einem Land haben, in dem Diktatur und Erpressungen an der Tagesordnung sind. Somit trifft sie die Entscheidung uns ein anderes Leben zu ermöglichen. Nach dem Putsch von Ceausescu im Jahre 1989 soll erstmal alles besser werden. 
Aber das wird es nicht.
Ich erinnere mich noch sehr gut daran wie der Kopfschuss an den damaligen Diktator in Dauerschleife im einzigen TV-Sender, den es damals gab, gezeigt wird. 
Ob groß, ob klein – jeder hat ihn gesehen.
↗️↗️↗️ Auch ich. ↗️↗️↗️ Ich bin 7 Jahre alt und lerne zum ersten Mal Handgranaten kennen, die Soldaten während der Bürgerrevolution auf unseren Balkon schießen. Meine Mutter und meine Großeltern beschließen das Land, welches einst auch ihre Heimat war zu verlassen. Es ist April 1990 und ich werde von meiner Mutter nachts geweckt mit den Worten: Willst du auf eine große Reise gehen?
Und ich antworte in kindlicher Begeisterung lauthals ja. Ganz nebenbei sehe ich, dass das ganze Haus mit Folien abgedeckt ist. Sie sollen die Möbel schützen. Ich ahne damals nicht, wie lang diese Reise wird und dass wir für viele Jahre nicht mehr zurückkommen werden. Ich weiß nur, dass ich am nächsten Tag nicht mehr im Klassenzimmer sitze. ↗️↗️↗️ All diese Erinnerungen kommen hoch, wenn ich laufe. Und so kitschig es anmuten mag, so wahr und bedeutsam werden für mich die Worte von Konfuzius: Und alles beginnt mit dem ersten Schritt.

Teil 4 folgt

#deineblauelinie #bewegdichsonstbewegtsichnichts #rausausdemkopfreinindenkörper #coaching #depression #mindset #bewegung #running #laufenhilft #femaleempowerment #female #42 #persönlichkeitsentwicklung #personaldevelopment
↗️↗️↗️↗️↗️TEIL 3↗️↗️↗️↗️↗️ Langsam wage ich mich an erste weitere Strecken. Ich laufe und fühle zum ersten Mal so etwas wie Freiheit. Ein Gefühl, welches mein Leben schon von klein auf begleitet. Zumindest der Wunsch danach. Aufgewachsen in Rumänien trennen sich meine Eltern früh. Meine Mutter, eine starke, junge Frau, intelligent und beruflich in der Männerdomäne zuhause, spürt dass wir keine wirkliche Zukunft in einem Land haben, in dem Diktatur und Erpressungen an der Tagesordnung sind. Somit trifft sie die Entscheidung uns ein anderes Leben zu ermöglichen. Nach dem Putsch von Ceausescu im Jahre 1989 soll erstmal alles besser werden.
Aber das wird es nicht.
Ich erinnere mich noch sehr gut daran wie der Kopfschuss an den damaligen Diktator in Dauerschleife im einzigen TV-Sender, den es damals gab, gezeigt wird.
Ob groß, ob klein – jeder hat ihn gesehen.
↗️↗️↗️ Auch ich. ↗️↗️↗️ Ich bin 7 Jahre alt und lerne zum ersten Mal Handgranaten kennen, die Soldaten während der Bürgerrevolution auf unseren Balkon schießen. Meine Mutter und meine Großeltern beschließen das Land, welches einst auch ihre Heimat war zu verlassen. Es ist April 1990 und ich werde von meiner Mutter nachts geweckt mit den Worten: Willst du auf eine große Reise gehen?
Und ich antworte in kindlicher Begeisterung lauthals ja. Ganz nebenbei sehe ich, dass das ganze Haus mit Folien abgedeckt ist. Sie sollen die Möbel schützen. Ich ahne damals nicht, wie lang diese Reise wird und dass wir für viele Jahre nicht mehr zurückkommen werden. Ich weiß nur, dass ich am nächsten Tag nicht mehr im Klassenzimmer sitze. ↗️↗️↗️ All diese Erinnerungen kommen hoch, wenn ich laufe. Und so kitschig es anmuten mag, so wahr und bedeutsam werden für mich die Worte von Konfuzius: Und alles beginnt mit dem ersten Schritt.

Teil 4 folgt

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